Wechseljahrestherapeutin

Happy Demenz – Workshop Handpuppen-Zauber

Das Wissen über Demenzkranke im Allgemeinen finden wir in Büchern, Vorträgen und Fortbildungen.

  • Doch die Praxis zeigt uns, wie schwer der Umgang mit demenzerkrankten Menschen ist.
  • Vor allem Familienangehörige stehen in der Regel unter starkem Druck. Stress kennzeichnet die Tagesordnung.

Der Pflegende will verstehen und der zu pflegende versteht nicht was er vestehen soll. Einfühlungsvermögen und Wissen sind hier gefragt.

Meine langjährige Erfahrung mit Demenzkranken hat mir den Weg zu den großen Handpuppen aufgezeigt. Eine Handpuppe wurde mit den Jahren ein Teil meiner themenorientierter Einzelarbeit. Diese wertvolle Arbeitsweise brachte mir bemerkenswerte Erkenntnisse.

In diesem Workshop zeige ich auf in welchen Breichen die Puppe sinnvoll eingesetzt werden kann. Insbesonders in der Pflege und Betreuung Demenzerkrankter.

Große Handpuppen in der Betreuung Demenzerkrankter.
Überzeugend und humorvoll zeige ich Ihnen in diesem Workshop, wie Handpuppen die Seniorenbetreuung bereichern können.

Menschen mit Demenz haben Einbußen im kognitiven und emotionalen Bereich sowie bei der Verrichtung der Alltagsaktivitäten.

Die Fähigkeit ausgelassen und fröhlich zu lachen sowie humorvolle Interventionen emotional erfassen zu können bleibt lange erhalten.

Humor, verstanden als Förderung von Heiterkeit, Fröhlichkeit und Spiel sowie der Fähigkeit Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen, kann das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Menschen mit Demenz günstig beeinflussen.

Den Zauber von Handpuppen spielerisch entfalten ist die beste Medizin gegen Streit, Ängste und Stress.

Die spielerischen Möglichkeiten mit einer großen Handpuppe, ist eine Methode um mit Menschen leichter in eine Kommunikation und in Lösungen einzutreten.

Die Puppe kann Erinnerungen und den Beschützerinstinkt auslösen und lenkt von eigenem Kummer und Schmerzen ab.

Respektvolle Betreuung im Pflegealltag ist manchmal sehr schwer.
Manchmal steht die Aggression im Vordergrund die für die Kontaktperson ein sehr großes Problem darstellt. Die Kommunikation mit dem demenzerkrankten Menschen ist fast unmöglich. Doch wenn wir den Aggressionsauslöser kennen ist es möglich eine Situation des verstehens zu lernen. Hierbei ist die Handpuppe ein großer Helfer.

Happy Demenz???
Es war einmal ein Mann, der wusste alles, was ein Mann so wissen muss. Wer alles weiß, kann lange leben, dachte der Mann. Dann aber fing er an zu vergessen, das er ein Mann war.

  • Erste Hinweise auf eine Alzheimer- Demenz geben zunehmende Vergesslichkeit, Orientierungsstörungen, Wortfindungsstörungen und das mehrfache Wiederholen von Fragen.
  • Der Betroffene versucht, die Defizite mit Notizen oder Ausreden zu kompensieren und zieht sich allmählich aus Gesprächen und Aktivitäten zurück.
  • Anspruchsvolle Aufgaben werden nicht mehr bewältigt; einfache Alltagstätigkeiten sind anfangs noch kein Problem.

 

Die Puppe darf viel mehr als wir dürfen. Sie benennt große Gefühle wie Traurigkeit, Wut, Einsamkeit, Liebe, Zoff und Zärtlichkeit.

Eins darf die Puppe nicht, gemein sein.

Aber eine Puppe darf sich auch dumm stellen, auch darf sie frech sein.

Handpuppen benennen schwierige Situationen glasklar. Schambesetzte Themen werden spielerisch besprochen und gelöst. Hemmungen werden abgebaut.

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt bei der Kreativität und den Demenzkranken mit Respekt zu begegnen. Die Leidenschaft des Spielens wieder in uns zu entdecken um wieder Leichtigkeit und Lebensfreude zu spüren.

Living Puppets Handpuppe Großmutter 65cm
Roswitha, eine ältere Dame knapp über 60. Sie nimmt kein Blatt vor dem Mund. Fragen zum Thema Wechseljahre beantwortet sie rezeptfrei. Nicht mehr jung sein zu müssen bereitet ihr immenses Vergnügen.

Die Wechseljahre sind ihre schönsten Jahre.Na ja, sie ist wohl ein bißchen zickig. Aber auch sehr klug und mutig. Sie kann wunderbar singen und kochen.

Ach ja, sie findet Horst so klasse, aber der will von ihr nichts wissen. Schade, sie findet sie passen wunderbar zusammen. Denn beide sind lebenserfahren, nicht gerade sexy und haben es gerne gemütlich.

Feines Essen steht bei beiden an erster Stelle. Das ist wohl so, wenn man älter wird.

Die wilde Zeit ist vorbei. Na ja vielleicht ein bißchen.

Roswitha steht auf Reizwäsche, mit schöner Spitze. Aber keine Strapse. Und sie geht gerne zur Fußpflege. Auf eine Fussmassage möchte sie auch im Alter nicht verzichten.



  • Schlüsselwörter oder Sprichwörter in der Pflege von Menschen mit Demenz. ( Zum Beispiel Ordnungssinn) Ordnung ist das halbe Leben

  • Gewohnte Musik oder Lieder spielen.
  • Die Validation: Ein vertauenvolles und wertschätzendes Klima schaffen
  • Praxisnah und wertvoll sind meine Tipps, damit Sie ihre eigene Gesundheit im Pflegealltag nicht vernachlässigen.
  • Als der liebe Gott den pflegenden Angehörigen schuf

    » Text „Die Legende von der Schaffung des pflegenden Angehörigen (pdf, 53 kB)