Wechseljahrestherapeutin

Versöhnung ein Lernprozess

Mut zur Versöhnung

Ich kenne viele Frauen und auch Männer die berichten, dass sie sich als Kind wenig geliebt gefühlt haben.Und ihr Selbstwert sehr gekränkt wurde.

Wir Frauen haben ja generell ein großes Problem mit dem Nein sagen.
Wenn wir Nein sagen, überfällt uns spätestens nach 7 Minuten ein komisches Gefühl.

Dieses Gefühl nennt man auch Schuldgefühl.

Der Psychologieprofessor J. Smith hat sich spezialisiert auf diese Problematik. Seine These:
Wenn Sie Ja sagen, obwohl wir eigentlich Nein meinen, dann liegt es in erster Linie nicht an Ihnen, sondern dass Sie von anderen manipuliert werden.

Seine Therapie dazu: Steigern Sie Ihr Selbstbewusstsein.
Wenn Sie in eine Ja/ Nein Situation kommen, sprechen Sie innerlich folgenden Satz. Ich habe ein Recht darauf, nicht von anderen manipuliert zu werden.

Nicht von meinem Partner, nicht von meinem Chef/ Chefin, nicht von meinen Kunden, nicht von meinen Freunden.

Das ist ein Lernprozess wie so vieles in unserem Leben.

  • Wir haben das Recht unsere Vorlieben nicht zu entschuldigen.
    Wir haben das Recht Fehler zuzugeben.
    Sie haben das Recht unlogische Entscheidungen zu treffen.

Gerade für uns Menschen die sich leicht überreden lassen ist ein Nein sehr wichtig.

Mit der Zeit können Übungen zum Neinsagen zu einer festen Gewohnheit werden und es fällt Ihnen leichter Nein zu sagen, ohne hinterher Schuldgefühle zu haben.

Bei Anfragen, bitten sie um Bedenkzeit. Sagen Sie niemals sofort ja.

So entsteht eine Ausgewogenheit und Augenhöhe mit dem Bittsteller.

Mut zur Versöhnung.

Ich bin immer wieder erstaunt wie viele Menschen in Ihrer Kränkung verstrickt bleiben und sich unversöhnt durch das Leben schleppen.
Sprachlosigkeit zu überwinden tut unserer Seele gut.

Doch Versöhnung hat so viele Gesichter.
Die Versöhnung mit dem eigenem Körper. Gerade wir Frauen mäkeln an ihm herum. Sind nie zufrieden so wie wir sind.
Die Versöhnung mit unserer eigenen Geschichte. Mit unseren Niederlagen, gescheiterte und zerbrochene Beziehungen.

Versöhnung mit der Familiengeschichte. Soviel Verbitterung haben sich bei uns angehäuft .Der Boden unter uns schwankt und wir leiden unter Gleichgewichtsstörungen. ( Schwindel)
Manchmal hilft eine behutsame und kompetente therapeutische ( Biografieberatung) Begleitung um über schwierige Themen zu reden.

Versöhnung mit der eigenen Lebensgeschichte.

Versöhnung ist eine gute Voraussetzung um anstehende Entwicklungsaufgaben aufzuarbeiten, um wieder neu anzufangen.

Wie einen die Biografie prägt. Das Wissen um die eigene Vergangenheit kann viele Leiden lindern.

Mein Motto:
Wir können nur wachsen, wenn wir auch mal was falsch machen!