Wechseljahrestherapeutin

Verhütungsmethoden in den Wechseljahren

Eine Frau, die keine Verhütungsmethoden nutzt, noch Hormone gegen Wechseljahrsbeschwerden einnimmt, hat meistens einen „natürlichen“ Zyklus. Für sie ist entscheidend, wann die letzte Regelblutung eintritt. Bleibt die Menstruation vor dem 50. Lebensjahr aus, wird geraten, noch bis zu zwei Jahre lang zu verhüten. Hat sie die letzte Blutung nach dem 50. Lebensjahr empfehle ich, noch ein Jahr lang zu verhüten.

Barrieremethoden

Auch Barrieremethoden wie das Kondom oder das Diaphragma werden meistens von älteren Frauen benutzt. Ihre sexuelle Erfahrung und der vertraute Umgang mit ihrem Körper erleichtern ihnen die Anwendung dieser Methoden. Frauen mit einer Beckenbodenschwäche sollten allerdings darauf achten, dass das Diaphragma oder die FemCap richtig sitzt.

Hormonspirale?

In meinen Vorträgen zum Thema Wechseljahre und Verhütung fragen mich sehr viele Frauen was ich von der Hormonspirale halte?

Nichts!!

Recherchen haben ergeben, das viele Frauen die sich die Hormonspirale haben einsetzen lassen über massive Beschwerden klagen. Diese reichen von Panikattacken, tiefe Depressionen, massive Schlafstörungen.

International und Deutschlandweit warnen Frauen über Erfahrungsforen vor dieser Hormonspirale. Diese Warnungen sollten Frauen ernst nehmen und nicht in den Wind schreiben. Wir Frauen schlucken doch eh schon genug und haben es nicht gelernt Freundschaft mit ihrem/ unserem Körper zu schließen.